13. September 2007
Es war einmal...
Man glaubt es kaum, doch es ist inzwischen über 2 Wochen her, dass wir uns das letzte Mal zu Wort gemeldet haben, doch das lag durchaus nicht an Faulheit (wie man vermuten könnte – zurecht...), sondern an einer Klausur, die geschrieben wurde, Projekttagen und einer ausgefallenen Doppelstunde.
Da sind wir also wieder am Donnerstag Morgen in alter Frische – bzw. Müdigkeit und versuchen uns mal wieder auf Fontane einzulassen... Ein wahrlich schwieriges Unterfangen...
„Eigentlich is es alles bloß langweilig.“[1]
Interessant, auch wenn Fontane diesen Satz in völlig anderen Zusammenhängen gebraucht, so ist es im Bezug auf sein ganzes Werk hübsch zutreffend, sozusagen eine unbewusste Selbsterkenntnis...
Wie nennt man das, wenn sich so’n alter Macker ne knackige 14-Jährige anschafft? Richtig: pädophile Prostitution! Wie auch immer. Der niedrige Stand (sonst so ach religiös und gläubig) ist froh, wenn so ne arme 13-Jährige[2] sich damit Geld beschaffen kann. Och, ist doch was feines.
Und dann immer auf die Religiosität und „keinen Sex vor der Ehe“ pochen – Ja, so was haben wir gerne. Obwohl... wenn die Kirche da so ist wie in Brechts Galilei, dann macht es ja nichts – da haben sowieso alle Dreck am Stecken: Die Kirche UND ihre Schäfchen. Passt wie die Faust aufs Auge.
Und nun kommt es, wie es kommen musste: Die Trennung (15. Kapitel). Allerdings gibt es keinen Rosenkrieg oder ähnliches[3], sondern nur ein einfaches „Adieu“ – kein Auf Wiedersehen!
Finger in’ Po, Mexiko! Paris, Athen, Auf Wiedersehen!
Jetzt geht’s aber unter die Gürtellinie! Kehren wir lieber zum Deutschunterricht zurück.
Hey, mit „Po“ meinte ich den Fluss in Italien. Aber du hast Recht, das wäre Erdkunde. Erdkunde ist tatsächlich unter der Gürtellinie[4].
Richtig! Erdkunde war das erste Fach, das ich abgewählt habe – direkt nach Physik... und Chemie... Religion... aber lassen wir das.
Wir kommen langsam weiter (Kapitel 16!) und jemand stellt fest, dass Käthe – Bothos dusselige[5] Ehefrau – sich nicht wirklich für Bothos Gefühle interessiert[6].
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