23. August 2007
„Morgens, halb acht, in Deutschland...“
Die Müdigkeit sitzt noch tief in den Knochen, das sieht man allen an. „Die Stimmungskanone Botho“ schafft es auch nicht, die Gemüter zu wäcken[1][2]...
Aber, wie wir soeben feststellen, fehlt unserer Stimmungskanone die Tiefe und die Ernsthaftigkeit. Auf den ersten Blick scheint Botho ein reizender Kerl zu sein, ab dem zweiten wird’s dann düsterer – eigentlich ist er nämlich ein ziemlich oberflächlicher Bursche... oh weh... wie soll das mit ihm und der armen Lene nur weitergehen...
Gut, er meint es ja nicht böse, eigentlich ist er nur naiv und hat einen gewissen Hang zur „Sozialromantik“[3][4].
Lene – das perfekte Accessoire? Ach ja, so ein Stuhl ohne „Lene“ ist ja auch blöd... Aber wählte Botho nicht schon den Schemel?
Wäre das ganze ein Gedicht, hätten wir mit dieser Tatsache jetzt eine Metapher, die besagt, dass Botho den Stuhl mit „Lene“ ablehnt... Aha!..
„Ich verstehe nicht... das ist für mich nicht verstehbar[5]...“
Frau Dörr ist also Lenes Anstandswauwau und muss dafür Sorge tragen, dass Botho und Lene sich nicht einfach in die Büsche schlagen und wer weiß was miteinander anstellen – wenn’s das heute auch noch gäbe, dann gäbe es deutlich weniger unaufgeklärte Girlies, die sich morgens vorm Spiegel wundern, warum ihr Bauch immer runder wird...
Äh... Tumor?
So ähnlich. Nur, dass es keine Metastasen streut.
Aber wir schweifen ab: Verhältnis „Lene-Botho“?
Ich sage nur: Lene, Kind, mach die Augen auf! Hallo? Was will eine Frau mit einem Mann, der mehr redet als sie? Man bedenke doch bitte: Frauen müssen am Tag um die 20.000 Kommunikationsträger loswerden, Männer nur knapp 8.000. Aber so wie Botho redet, verplempert er Lenes Kommunikationsträger gleich mit!
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