25. August 2007
„Stürzen wir uns ins fünfte Kapitel!“
Diese Aufforderung klingt eindeutig bereits im Wortlaut zu dynamisch für diesen doch recht aktionsarmen, wenn auch wortgewandten Roman. Erneut dreht sich das Thema um Lene und Botho[1], im Focus steht ihr pseudoromantischer Mondscheinspaziergang im fünften Kapitel!
Meint Botho es wirklich ernst mit Lene? „Ach, Lene, du weißt gar nicht, wie lieb ich dich habe.“ Jaja, das sagen sie alle... Lene sagt ganz klar, dass das mit den beiden auf lange Sicht nichts geben kann – was für eine Blitzmerkerin! Um das zu wissen, hätte ich das Buch nicht lesen müssen.
„Schöne Männer sind schwach.“ Ja, man kann eben nicht alles haben, so tragisch das auch ist – Schönheit und Stärke – auch wenn Hollywood uns versucht etwas anderes weis zu machen: da kann man immer alles auf einmal haben (Natürlich nur mit der tatkräftigen Hilfe des hauseigenen Personaltrainers und – wer hätte das gedacht? – Botox!)
„Emotional engagiert[2]“ – was man nicht alles sein und fühlen kann: das Gefühlsspektrum des Menschen ist wirklich gigantisch...
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